Landkreis Günzburg

Klimaschutz verstehen

Klimaschutz verstehen

Das Bild zeigt eine Klima-Grafik.

 

In Deutschland gibt es seit über hundert Jahren amtliche Wetteraufzeichnungen. Andere sichere Methoden wie Jahrringanalysen von Bäumen oder Bohrkerne aus Gletschern erlauben sichere Aussagen, wie das Wetter vor tausend Jahren war. Durch langfristige Wetterbeobachtungen und die Untersuchung vieler komplexer Ursache-Wirkungs-Beziehungen können Prognosen hinsichtlich der zukünftigen Klimaerwärmung und deren Folgen abgegeben werden.
Bereits 1992 wurde in Potsdam ein Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gegründet. Das PIK ist heute Teil eines globalen Forschungsnetzwerks.

Wissenschaftler weltweit sind sich einig, dass Treibhausgase die Hauptursache für die erhebliche Klimaerwärmung sind. Rußpartikel, welche bei Verbrennungsprozessen freiwerden, sollen ebenfalls erheblich zur Klimaerwärmung beitragen. Den größten Einfluss jedoch haben die CO2-Emissionen. Die Senkung des Energieverbrauchs sowie der Einsatz CO2-armer und erneuerbarer Energien sind sinnvolle Eindämmungsmaßnahmen: Bei der Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Wasser gibt es keinen Verbrennungsprozess, bei dem CO2 frei wird. Die Nutzung dieser Energieträger gilt als besonders umweltfreundlich und risikoarm. Die Auseinandersetzung mit Klimaskeptikern ist selbstverständlicher Teil der wissenschaftlichen Diskussion.

Das Thema Klimawandel korrespondiert mit einem Bündel weiterer Zukunftsherausforderungen. Die Forschungsstelle für Nachhaltigkeit und Klimapolitik ermöglicht einen Einblick in die erweiterte Betrachtung und die Diskussion der Bewältigungsansätze. Das Thema Klimawandel korrespondiert mit einem Bündel weiterer Zukunftsherausforderungen. Die Forschungsstelle für Nachhaltigkeit und Klimatechnik ermöglicht einen Einblick in die erweiterte Betrachtung und Diskussion der Bewältigungsansätze. Zum Klimaschutz haben sich weltweit Bürgerbewegungen, Blogs und journalistische Informationsportale wie "Klimaretter" gebildet.
Buchtipp (e-Book): Jahrhundertaufgabe Energiewende

Auf internationaler Ebene reagiert die Politik seit Jahrzehnten auf den Klimawandel.
Die 22. Klimaschutzkonferenz fand in Marrakesch statt. Die 23. Klimaschutzkonferenz startet am 6. November in Bonn.
Die deutsche "Energiewende" als wichtiges Element der Klimaschutzbemühungen findet weltweit Beachtung. Ein Who is Who zeigt die Vielfalt der Akteure. Eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt, dass die erneuerbaren Energien außerhalb Deutschlands in einem erheblichen Umfang ausgebaut werden.


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