Landkreis Günzburg

Aktuelles aus den Landkreisgremien

Aktuelles aus den Landkreisgremien

Kreisausschuss:

Dem Gremium wurde eine Reihe von geplanten Straßenbaumaßnahmen an Kreisstraßen vorgestellt.

Der Kreisausausschuss hat allen vorgestellten Planungen unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Bauvorhaben grundsätzlich förderfähig sind.

Im Investitionsprogramm des Landkreises Günzburg ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Unterwiesenbach im Zuge der Kreisstraße GZ 6 bisher mit Gesamtkosten in Höhe von 950.000 € eingeplant. Nach der aktuellen Kostenschätzung werden die Kosten 1,2 Mio. Euro betragen. Die Baumaßnahme soll in den Jahren 2018/2019 durchgeführt werden.

Vom Staatlichen Bauamt Krumbach war eine notwendige Deckensanierung der Kreisstraße GZ 11 vom Kreisverkehr bei Burgau bis Mindelaltheim im Jahre 2018 eingeplant. Da bei den Untersuchungen durch das Ingenieurbüro festgestellt wurde, dass die Tragschicht unterdimensioniert ist, muss eine Oberbauverstärkung auf dieser Strecke durchgeführt werden. Im Investitionsprogramm des Landkreises Günzburg war die Oberbauverstärkung mit Gesamtkosten in Höhe von 700.00 € bisher nicht vorgesehen.

Das Staatliche Bauamt wird im Jahre 2018 beim Kreuzungspunkt B 300 / GZ 13 am Ortseingang von Ebershausen einen Kreisverkehr bauen, an dessen Kosten sich der Landkreis Günzburg aufgrund der gesetzlichen Regelungen finanziell beteiligen muss. Im Investitionsprogramm des Landkreises war die Kostenbeteiligung am Kreisverkehr bei Ebershausen mit einem Betrag in Höhe von 350.000 € bisher nicht berücksichtigt.

Im Investitionsprogramm des Landkreises Günzburg ist die Oberbauverstärkung Kissendorf – Bühl an der Kreisstraße GZ 23 mit Gesamtkosten in Höhe von 430.000 € eingeplant. Die Baumaßnahme soll im Jahre 2018 durchgeführt werden.

Das Staatliche Bauamt Krumbach wird im Jahre 2018 die Einmündung  der Kreisstraße GZ 23 in die Staatsstraße 2023 in Kissendorf umbauen. Im Investitionsprogramm des Landkreises steht die Maßnahme bzw. die Kostenbeteiligung des Landkreises mit Gesamtkosten in Höhe von 300.000 €. Da der beabsichtigte Bau eines Kreisverkehrs nicht möglich ist, wird der Einmündungsbereich neu gestaltet. Die Kostenbeteiligung des Landkreises reduziert sich deshalb auf 70.000 €.

Im Rahmen der Sitzung hat die Werkleitung des Gartenhallenbades Leipheim dem Kreisausschuss den Erfahrungsbericht 2017 zur Familienkarte PLUS vorgestellt. Die Akzeptanz der Familienkarte PLUS  ist seit ihrer Einführung im Jahre 2012 kontinuierlich gestiegen (Zuwachs von 81 % beim Kartenverkauf). Auch das Waldbad Günzburg konnte seither deutlich mehr Saisonkarten für Familien absetzen. Insgesamt nahmen über 61 % der Familien, die eine Saisonkarte für das Waldbad erworben hatten, das Zusatzangebot an. Gemessen an den Eintritten ist die Einzelkarte der Familienkarte PLUS durchschnittlich acht Mal für den Besuch des Gartenhallenbades Leipheim genutzt worden. Die organisatorische Abwicklung der Familienkarte PLUS sowie die Zusammenarbeit der beiden Bäderbetriebe des Landkreises und der Stadt Günzburg verliefen in der abgelaufenen Saison erneut reibungslos.
Allerdings lassen die statistischen Auswertungen weiterhin nicht den eindeutigen Schluss zu, dass die ursprüngliche Zielsetzung, nämlich durch die Kooperation mehr Badegäste für das Gartenhallenbad gewinnen zu können, realisiert werden konnte.
Aufgrund des bislang eigens für die Familienkarte PLUS gewährten Landkreiszuschusses wirkte sich die Kooperation für das Gartenhallenbad in wirtschaftlicher Hinsicht weitgehend neutral aus. Die positive Außenwirkung des Hallenbades stellte bislang den größten Nutzen für die Einrichtung dar.
Auf Seiten des Waldbades ist die herkömmliche Saisonkarte mit Einführung der Familienkarte PLUS offensichtlich attraktiver geworden, da zwischenzeitlich mehr Saisonkarten abgesetzt werden. Die Inhaber der Karte können für einen geringen Aufpreis ein deutlich verbessertes Angebot nutzen.
Mit der Leitung der Stadtwerke besteht grundsätzliches Einvernehmen, das die Kooperation vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien fortgeführt werden soll.
Mit Übergang des Gartenhallenbades auf den Zweckverband „Hallenbad Nord“ zum 1. Januar 2018 ist nicht mehr der Landkreis, sondern der Zweckverband für die Entscheidung über die Fortsetzung der Kooperation zuständig. Dort wurde bereits  entschieden, dass es auch im nächsten Jahr die Familienkarte PLUS geben wird.

Jugendhilfeausschuss:

Dem Gremium wurden Berichte vorgelegt, teils nur zur Kenntnisnahme, teils als Grundlage für Beschlüsse.

Die Jugendhilfeberichterstattung in Bayern (JuBB), die bereits im Jahr 2005 von den bayerischen Jugendamtsleitern auf den Weg gebracht wurde, dient dazu, die Jugendhilfeplanung vor Ort mit Zahlenmaterial für eine fundierte, vorausschauende Planung zu versorgen und den Entscheidungsträgern in den Jugendämtern und den Jugendhilfeausschüssen geeignete Datengrundlagen zur Verfügung zu stellen.

Ausgehend von den bayernweit abgestimmten Erhebungsmethoden und Basisdaten werden seit dem 1. Januar 2006 von den teilnehmenden Jugendämtern Daten für jede Hilfeart und jeden Einzelfall ermittelt, soziodemografische Daten bereitgestellt, zusammengeführt und unter Berücksichtigung des Datenschutzes miteinander in Beziehung gesetzt. Die sozialwissenschaftliche Begleitung der Jugendhilfeberichterstattung in Bayern erfolgt sei dem 1. Januar 2014 durch das Institut GEBIT aus Münster.

Im Rahmen von JuBB erfolgt auch eine vergleichende Betrachtung der Kennzahlen der schwäbischen Jugendämter, der sog. Schwabenvergleich. Dieser zielt darauf, durch eine vergleichende und den fachlichen Backround einbeziehende Interpretation der Kennzahlen Möglichkeiten zu finden, innerhalb der gesetzlichen Vorgaben effektiver zu arbeiten.

Der Jugendhilfeausschuss hat dem Kreistag empfohlen, das Bildungsbüro als Geschäftsstelle der Bildungsregion Landkreis Günzburg fest in der Verwaltungsstruktur des Landratsamtes Günzburg, auch unabhängig von dem Förderprogramm „Bildung integriert“, zu installieren.

Der Kreistag soll der Bewerbung für die zweiter Förderphase (01. März 2018 bis 30. Juni 2021) des Förderprogrammes „Bildung integriert“ zustimmen. Falls der Landkreis Günzburg keinen Zuschlag für das Förderprogramm erhalten sollte, entscheiden die Ausschüsse über den zukünftigen Umfang des für die Bildungsregion eingesetzten Personals.

Die Arbeit des Bildungsbüros hat sich bewährt. Unterschiedliche Kooperationspartner erhoffen sich ein kontinuierliches Engagement für die Bildung im Landkreis sowie die feste Installierung des Bildungsbüros als Koordination der Bildungsregion über die Förderphasen hinaus. Derzeit erarbeitet das Bildungsbüro unter Beteiligung der verschiedenen Schularten ein Konzept zur Digitalen Bildung im Landkreis. Die Teilnahme an der zweiten Förderphase ermöglicht, bei gleich bleibendem Ressourceneinsatz, die im Bildungsbüro begonnene Arbeit fortzusetzen und damit die Bildungslandschaft im Landkreis Günzburg unter Nutzung der günstigen Förderkulisse weiterhin fortzuentwickeln.

Im Rahmen dieser Sitzung haben Landrat Hubert Hafern für den Landkreis und Roland Grimm als Vorsitzender des Kreisjugendrings eine neue Leistungsvereinbarung unterzeichnet.

Die Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Günzburg und dem Kreisjugendring Günzburg des Bayerischen Jugendrings, K. D. ö. R., sind in einer Leistungsvereinbarung geregelt, deren letzter Stand vom Dezember 2014 datiert. Um die seither erfolgten Veränderungen nachzuvollziehen, wurde eine Aktualisierung der Vereinbarung erarbeitet. Die Leistungsvereinbarung umfasst die Wahrnehmung der Aufgaben der Jugendarbeit und die Förderung der Jugendverbände im Landkreis Günzburg. Der Kreisjugendring erfüllt diese Aufgaben sowie die darüber hinaus in der Satzung des Bayerischen Jugendrings festgelegten Aufgaben und Zielsetzungen. Durch die Kommunale Jugendarbeit können ergänzende Angebote erfolgen.

Schließlich hat der Jugendhilfeausschuss noch den Bericht über das Ferienprogramm „MiNi-Günzburg“ zur Kenntnis genommen.

In diesem Sommer öffnete die Kinderspielstadt „MiNi-Günzburg“ das erste Mal ihre Pforten. Organisiert und durchgeführt wurde das Projekt von der Kommunalen Jugendarbeit und dem Kreisjugendring Günzburg.

Die ehrenamtlichen Jugendleiter/Innen waren auch schon im Vorfeld mit Begeisterung und viel Fleiß dabei und nur durch ihr Mitwirken konnte die Kinderspielstadt so bunt und vielfältig werden. Für etwas über 100 teilnehmenden Kindern pro Woche war es ein ereignisreiches Projekt. In der Stadt von und für Kinder ging es zu wie in einer richtigen Stadt.

Die Kinderspielstadt „MiNi-Günzburg“ soll es auch im nächsten Jahr geben.

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