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Landkreis Günzburg

Ein- und Rückreisende

Bei einer Rückkehr aus dem Ausland (egal aus welchem Land) sind verschiedene Punkte zu beachten.

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 12 Jahren gilt seit 1. August 2021 eine Test- bzw. Nachweispflicht - egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt. Bei Einreise aus dem Virusvariantengebiet ist ein Testnachweis vorzulegen. Bei allen sonstigen Gebieten (also auch Hochrisikogebiet) muss ein Genesenen-, Impf oder Testnachweis vorgelegt werden.

Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob Sie aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen. Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, finden Sie tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

Hinweis

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch an das
Landratsamt Günzburg unter
Tel. 08221/95-999.

  • In Hochrisikogebieten besteht ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus, aufgrund einer besonders hohen Inzidenz und/oder anderen Anhaltspunkten.
  • In Virusvariantengebieten tritt eine in Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus mit besorgniserregenden Eigenschaften auf. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gelten weitgehende Einreise- und Beförderungsbeschränkungen für die Einreise nach Deutschland. Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen sind in Einzelfällen bei entsprechender Begründung und Glaubhaftmachung möglich.

 

Anmeldepflicht für Einreisende

Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren. Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Quarantänepflicht für Einreisende (Absonderungspflicht)

Aufgrund des Aufenthalts in einem Hochrisikogebiete / Virusvarianten-Gebiet besteht für Einreisende nach derCoronavirus-Einreiseverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 30.07.2021 die Verpflichtung, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg abzusondern. Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden.

Als Einreisender aus einem Hochrisikogebiete, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden nach Voraufenthalt im Hochrisikogebiet, wenn ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis über das Einreiseportal unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Durch einen Testnachweis (PCR- oder Antigen-Schnelltest) kann die Quarantänepflicht nach Voraufenthalt im Hochrisikogebiet vorzeitig beendet werden, wenn die Testung frühestens nach fünf Tagen nach der Einreise durchgeführt und das Testergebnis an Corona@landkreis-guenzburg.de übermittelt wird. Erst wenn der entsprechende Nachweis an die zuständige Kreisverwaltungsbehörde übermittelt wurde, endet die Quarantäne. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne auch ohne Testnachweis fünf Tage nach Einreise
 

Nach Aufenthalt in Virusvarianten-Gebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur möglich, wenn das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf der vierzehn Tage als bzw. zum Hochrisikogebiet herabgestuft wird, endet die Quarantänepflicht vorzeitig, sobald die Nachweise entsprechend der Kriterien zur vorzeitigen Beendigung des Hochrisikogebietes vorliegen. Außerdem endet die Quarantänepflicht ebenfalls vorzeitig, wenn die betroffene Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das RKI festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich unter Bezug auf diese Vorschrift bekanntgemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.

Treten COVID-19 typische Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auf, ist unverzüglich ein Arzt zur weiteren Diagnostik telefonisch zu kontaktieren (z. B. KVB unter Tel. 116 117 oder Ihr Hausarzt) und das Gesundheitsamt des Landratsamtes Günzburg (corona@remove-this.landkreis-guenzburg.de) zu verständigen.
 

Von der Absonderungspflicht gibt es Ausnahmen, die in § 6 Abs. 3 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt sind.

Testnachweispflicht

Als Testnachweis gilt nach § 2 Nr. 6 Coronavirus-Einreiseverordnung ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form. Die Testung darf maximal 48 Stunden oder bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet maximal 24 Stunden zurückliegen. Sofern eine Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR, PoC-PCR) erfolgt ist, darf diese maximal 72 Stunden zurückliegen. Bitte beachten Sie, dass der Testnachweis bereits vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen sein und bei Einreise bereits vorgelegt werden muss.


Als Genesenennachweis gilt nach § 2 Nr. 8 Coronavirus-Einreiseverordnung ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR, PoC-PCR) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.


Als Impfnachweis gilt nach § 2 Nr. 10 Coronavirus-Einreiseverordnung ein Nachwies hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut unter https://pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist und entweder aus einer unter https://pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind oder bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis besteht.

 

Häufige gestellte Fragen zur Coronavirus-Einreiseverordnung sowie zur Testpflicht finden Sie zudem auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege auch in verschiedenen Sprachen.

Rechtliche Grundlagen

  • Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag (Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV) vom 30.07. 2021

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