Landkreis Günzburg profitiert von Bundesförderung für Kernfusion
30. Juli 2026
Der Landkreis Günzburg wird künftig eine wichtige Rolle beim Ausbau der Forschung und Entwicklung der Fusionstechnologie in Deutschland spielen. Mit dem Standort Gundremmingen ist der Landkreis an zwei der drei neuen bundesweiten Kompetenzzentren für Fusionstechnologie beteiligt. Das haben das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie die beteiligten Länder bekannt gegeben.
Gundremmingen wird zum einen Teil des Hubs für Magnetfusion unter Federführung der Start-ups Proxima Fusion und Gauss Fusion sowie des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP). Zum anderen ist der Standort am dritten Hub beteiligt, der unter Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die Entwicklung neuer Materialien und den künftigen Brennstoffkreislauf für Fusionskraftwerke vorantreibt. Beide Bereiche sind wesentliche Voraussetzungen für die spätere industrielle Nutzung der Fusionstechnologie.
Landrat Hans Reichhart begrüßt die Entscheidung: „Wir freuen uns sehr, dass Gundremmingen und damit der Landkreis Günzburg bei diesem bundesweiten Zukunftsprojekt eine bedeutende Rolle übernehmen. Die Beteiligung an gleich zwei Fusions-Hubs ist eine große Chance für unseren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und ein starkes Signal für Innovation und Zukunftsfähigkeit.“