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Landkreis Günzburg

Schuleingangsuntersuchungen heuer nicht in Präsenz im Gesundheitsamt

Eltern bekommen in den kommenden Tagen Briefe zugeschickt

Die Schuleingangsuntersuchungen fallen heuer anders aus als in den vergangenen Jahren. Aufgrund der Corona-Pandemie kann die gesetzlich verpflichtende Untersuchung nicht in Präsenz stattfinden. Daher verschickt das Gesundheitsamt in diesen Tagen Briefe an die Eltern der bald schulpflichtigen Kinder. Im Brief ist neben Anschreiben und Fragebogen auch ein Anamnesebogen, der dem Kinderarzt zugeleitet werden soll. Wichtig bis Schulantritt im September ist es, dass die Kinder eine komplette Masernimpfung aufweisen. Zudem muss die sogenannte „U9-Untersuchung“ erfolgt sein. Sollte das nicht der Fall sein, kann dies noch nachgeholt werden. Die Rücksendung der Unterlagen an das Gesundheitsamt muss bis Anfang Mai erfolgen.

Insgesamt gehen rund 1.200 Schreiben an Familien raus, die heuer ein Kind haben, das schulpflichtig ist. Wenn der Wunsch der Eltern besteht oder andere Fakten dafürsprechen, bleiben einige wenige Kinder ein Jahr länger im Kindergarten. Für alle anderen gilt: Im September dürfen sie eine bunte Schultüte in den Händen halten.