Landkreis Günzburg

Aktuelles aus den Landkreisgremien

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Der Schul-, Kultur- und Sportausschuss hat in der Sitzung am Montag beschlossen, dass die Freizeitsportanlage des Dossenberger-Gymnasiums in Günzburg künftig nicht mehr öffentlich zugänglich sein soll.

Aufgrund der Haftungsproblematik hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die gesamt Sportanlage des Gymnasiums, die im Moment mit einem 1,40 m hohen Zaun umgeben ist, so herzurichten, dass sie nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Dazu müssen die zwei Dreh-Tore durch Drehflügel-Tore ersetzt werden. Diese müssen abschließbar sein. Entsprechende Hinweistafeln, die kennzeichnen, dass es sich hier um ein Privatgrundstück handelt und die Nutzung nur für den Schulsport erlaubt ist, sollen zudem angebracht werden.

In den Sommermonaten entwickelt sich der Schulsportplatz zum Treffpunkt vieler Jugendlicher. Die Anlage ist über zwei Dreh-Tore zu erreichen. Die öffentliche Nutzbarkeit war vom Landkreis gewünscht. Dabei kommt es immer wieder zu Verunreinigungen und Gefährdungen (z. B. Glasscherben, Zigarettenkippen, Verrichtung der Notdurft). Als besonders gravierendes Problem hat sich aber das Versetzen der Handballtore herausgestellt. Sie sind seit der Generalsanierung des Schulplatzes in feststehenden Hülsen verankert, um nicht umstürzen zu können. Zusätzlich wurden sie noch mit Ketten an die  Hülsen angeschraubt. Trotzdem wurden sie wiederholt mit Hilfe mitgebrachter Werkzeuge von den Ketten getrennt und auf dem Sportplatz zur individuellen Nutzung verteilt. Die ist  aus Sicherheitsgründen nicht zulässig, da die Tore bei unsachgemäßer Nutzung umstürzen  und Personen verletzen könnten. Weder die Lehrer noch die Hausmeister bzw. Gärtner können die Verkehrssicherheit gewährleisten. Hier geht es für den Landkreis um die zivilrechtliche Haftung für etwaige Schäden bzw. für die Verantwortlichen auch um mögliche  strafrechtliche Konsequenzen im Fall von Körperverletzungen.

Mittlerweile war auch ein Schreiben des Elternbeirats eingegangen der ebenso wie die Schulleitung eine Schließung der Freisportanlage fordert. Die Schulleitung hatte darum gebeten, die Probleme selbst im Ausschuss vortragen zu dürfen. Auch ein Vertreter der Fachschaft Sport des Dossenberger-Gymnasiums wurde für die Ausschusssitzung eingeladen.

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