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Landkreis Günzburg

FAQs

 In den vergangenen Tagen wurde eine Vielzahl an Fragen an uns gerichtet. Einige haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

 

 

Diese fnden Sie in der Rubrik Rechtsgrundlagen.

 

 

Die Maßnahmen wurden auf Basis der aktuellen Rechtsgrundlagen  getroffen.

Erhöhte Infektionsgefahr besteht vor allem da, wo kein Abstand eingehalten wird und keine Maske getragen wird. Der aktuelle Anstieg liegt laut RKI an vielen kleineren Ausbrüchen, etwa aufgrund privater Kontakte oder in Gesundheitseinrichtungen.

Aktuell befinden sich mehr als 50 % der neu Infizierten in Quarantäne, da sie bereits als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft werden. Dies bedeutet, dass hier bereits weitere Infektionsketten unterbrochen werden konnten. Gleichzeitig lässt sich bei einer nicht unerheblichen Zahl von Infizierten nicht nachvollziehen, wo die Infektion herrührt, so dass allgemein umfangreiche Kontakte unterbleiben sollten.

 

 

Laut RKI können mehr Tests zwar zu einem Anstieg der Fallzahlen führen. Das sei aber nicht ausschließlich mit mehr Tests zu erklären. Der aktuelle Anstieg liege an vielen kleineren Ausbrüchen, etwa aufgrund privater Kontakte, am Arbeitsplatz oder in Gesundheitseinrichtungen.

Ähnliches lässt sich auch im Landkreis Günzburg erkennen. Selbstverständlich führen mehr Tests auch dazu, dass in manchen Fällen symptomfreie Erkrankungen überhaupt erst erkannt werden. Gleichzeitig bieten aber die Tests die Möglichkeit gerade in diesen Fällen Infektionsketten zu unterbrechen und damit neue Ansteckungen zu vermeiden.

 

 

Das Gesundheitsamt erhebt täglich die jeweiligen Fallzahlen an Neuinfizierten. Diese werden dann unmittelbar an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitergemeldet, dass die Zahlen zu gewissen Uhrzeiten zusammenfasst und dann veröffentlicht. Durch die unterschiedlichen Erfassungsuhrzeiten kann es sein, dass es zu unterschiedlichen Darstellungen insbesondere auf den Seiten vorn LGL und RKI kommt. Um zu vermeiden, dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Inzidenzwerten publiziert werden, verweist das Landratsamt künftig auf die Publikation des LGL, die auf den Meldungen des Gesundheitsamtes beruhen.

 

 

Der Landkreis Günzburg hat an den Standorten in Günzburg und Krumbach eigene kommunale Testzentren eingerichtet. Terminvereinbarungen könnten hier erfolgen. Aktuell besteht eine tägliche Testkapazität von 300 Tests am Tag, die aber möglicherweise noch ausgeweitet wird. Daneben besteht die Möglichkeit sich auch bei seinem Hausarzt oder in manchen Facharztpraxen testen zu lassen.

Sofern umfangreichere Tests durchgeführt werden müssen, greift das Gesundheitsamt auch auf weitere externe Dienstleister zurück.

Aktuell schöpfen wir die Testkapazität im Landkreis Günzburg beinahe vollständig aus.

Für Schnelltests gibt es neben den kommunalen Testzentren immer mehr weitere Anbieter. Diese finden Sie HIER.

 

 

Die Coronavirus-Inkubationszeit beträgt laut dem Robert-Koch-Institut zwischen einem und 14 Tagen. Mögliche Kontaktpersonen zu infizierten Menschen werden daher in eine vierzehntägige Quarantäne geschickt, abhängig vom letzten Kontakt zu der positiv auf Corona getesteten Person.

 

 

Wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie an einer Behinderung leiden/leidet, die das Tragen einer „Maske“ unzumutbar erschwert oder unmöglich macht, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Auch Menschen mit einer Hörbehinderung sowie die jeweils gegenüberstehenden Personen können zum Zwecke der Kommunikation die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen. Dies ist aber auf den eigentlichen Kommunikationsvorgang zu beschränken, z.B. beim Bestellvorgang an der Verkaufstheke. Unmittelbar danach muss die „Maske“ wieder aufgesetzt werden.

Denken Sie im Einzelfall daran, möglichst eine (formlose) ärztliche Bestätigung mit zu führen, um die für Sie oder Ihr Familienmitglied geltende Ausnahme ggf. glaubhaft machen zu können. Die ärztliche Bescheinigung enthält die fachlich medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung sowie einen Grund.

Informationen zum Arbeitsschutz finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (FAQ zur Maskenpflicht).

 

 

 

Wer eine Zigarette rauchen möchte, sich die Nase putzen muss oder einen Schluck trinken muss, kann sich die Maske kurz abnehmen. Bitte achten Sie auf die vorgeschriebenen Abstandsregeln zu anderen Personen.

 

 

Die Zahl der Kontakte ist beschränkt auf die Mitglieder des eigenen Hausstandes sowie auf maximal eine weitere Person eines weiteren Hausstandes (zu den Haushalten gehörende Kinder bis 14 Jahren bleiben außer Betracht). >>>siehe aktuelle Kontaktbeschränkungen

Es ist die nächtliche Ausgangssperre (22 Uhr bis 5 Uhr) zu beachten! >>>Ausgangsbeschränkungen

 

 

Antworten hierzu finden Sie unter FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

 

 

Das Gesundheitsamt stimmt mit dem jeweiligen Träger die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ab. Diese werden immer an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasst. Kontaktpersonen werden identifiziert und in Kategorien eigeteilt. Wer aufgrund der Vorgaben des Robert Koch Instituts in Quarantäne muss, wird informiert.

 

 

Ja, es gab schon an einigen Schulen Corona Fälle und dementsprechend Quarantäne Maßnahmen. Wegen den bisherigen Corona Fällen stehen die staatlichen Schulaufsichtsbehörden im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die notwenigen Quarantäne Maßnahmen sind zügig eingeleitet worden Bisher sind einzelne Schulklassen aus unterschiedlichen Schulen betroffen. Die jeweils betroffenen Klassen wurden isoliert und damit eine weitere Ausbreitung verhindert.

 

 

Die aktuelle Rechtslage wirkt sich auch unmittelbar auf das Kultur- und Vereinsleben aus. Mannschaftssportarten können seit dem 02.11.2020 nicht mehr betreiben werden. Gleiches gilt für Individualsportarten, bei der sich mehr als zwei Persoenen treffen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören. Veranstaltungen sind nur im engen Rahmen der aktuellen Rechtsgrundlagen möglich.

 

 

Nein. Die aktuelle Rechtslage sieht zwingend eine Schließung der Schwimmbäder und Saunen vor.

 

 

Sitzungen und Versammlungen nach den Kommunalgesetzen sind zwar grundsätzlich vom Anwendungsbereich der BayIfSMV ausgenommen. Im Interesse der Teilnehmer, Ansteckungen im Rahmen von Sitzungen oder Versammlungen zu vermeiden, kann aber bereits jetzt in Ausübung des Hausrechts der Zutritt zum Gebäude und der Aufenthalt während der Sitzungen oder Versammlungen vom Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung abhängig gemacht machen. Zudem ist es vom Hausrecht gedeckt, Personen den Zutritt zu verwehren, von denen bekannt ist, dass sie Kontakt zu Erkrankten haben oder selbst relevante Krankheitssymptome zeigen. Des Weiteren sollten die Sitzungen so enden, dass die nächtliche Ausgangssperre eingehalten werden kann.

Dies gilt auch dann, wenn entsprechende Sitzungen außerhalb der üblichen Tagungsorte stattfinden (z. B. in Turnhallen etc).

 

 

Auch private Feiern wie Geburtstagspartys, Hochzeiten oder ähnliche Feierlichkeiten sind auf die Personen des eigenen Hausstandes sowie maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person zu beschränken (zu den Haushalten gehörende Kinder bis 14 Jahren bleiben außer Betracht).

Es ist die nächtliche Ausgangssperre (22 Uhr bis 5 Uhr) zu beachten!  >>>Ausgangsbeschränkungen

 

 

Für kirchliche Feste wurde in der aktuellen Fassung der Infektionsschutzverordnung eine Teilnahmebegrenzung unter freiem Himmel abgeschafft. Dies bedeutet, dass es grundsätzlich bei Gottesdiensten und Andachten wie an Allerheiligen auf den Friedhöfen zu keinen absoluten Teilnahmebegrenzungen kommt. Dennoch gilt auch auf Friedhöfen das Gebot, Abstand zu halten und wenn immer möglich eine Maske zu tragen, sofern sich Nähesituationen nicht vermeiden lassen.

 

 

 

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
  • Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Gemeindegesang ist untersagt.
  • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert; das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt.
  • Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

Hier finden Sie die aktuellen Rechtsgrundlagen.

 

 

Für Bestattungen sind die Regeln für Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften nach § 6 der 12, BaylfSMV entsprechend anwendbar.

Damit gelten für Bestattungen folgende Vorgaben:

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
  • Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Gemeindegesang ist untersagt.
  • Infektionsschutzkonzept:
    • Es liegt ein Infektionsschutzkonzept des Trägers der Örtlichkeit vor, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert.
    • Das Konzept hat insbesondere Maßnahmen zur Einhaltung der dargestellten Vorgaben sowie zur Reinigung und Lüftung (in Gebäuden) zu umfassen.
    • Das Konzept kann die Höchstteilnehmerzahl im Hinblick auf die Gegebenheiten vor Ort auch im Freien einschränken.
    • Bei der Erstellung des Konzepts sind die berechtigten Interessen der Angehörigen an einer angemessenen und würdigen Durchführung der Beerdigung zu berücksichtigen.
    • Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Eine anschließende Zusammenkunft der Trauergäste ist nach § 5 Satz 1 der 12. BaylfSMV untersagt.
Zulässig ist eine Zusammenkunft nur unter Einhaltung der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen! >>>siehe aktuelle Kontaktbeschränkungen

 

Antworten zu diesen und weiteren Fragen finden Sie hier:
FAQ Corona-Krise und Wirtschaft

Weitere hilfreiche FAQ (Häufig gestellte Fragen) und Antworten finden Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege:
HIER