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Landkreis Günzburg

Lockerung der Besuchsverbote

Seit dem 9. Mai wurde das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.

Möglich ist der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.

Die Einrichtungen haben Schutz- und Hygienekonzepte (insbesondere hinsichtlich Vorkehrungen zu kontrolliertem Zugang, Besuchszonen und Besucherräume) auszuarbeiten.

Dr. med. Dr. rer.nat. Wolfgang Stolle ist Versorgungsarzt für den Landkreis Günzburg

Um die ärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger während der Corona-Pandemie aufrecht zu halten, muss nach Weisung des Gesundheitsministeriums bei den jeweiligen Führungsgruppen Katastrophenschutz der Landkreise und kreisfreien Städte ein Versorgungsarzt eingesetzt werden. Mit dieser Aufgabe betraut der Landkreis Günzburg den Allgemeinmediziner Dr. med. Dr. rer. nat. Wolfgang Stolle aus Kötz.

Als Versorgungsarzt hat Dr. med. Dr. rer. nat. Stolle unter anderem die Aufgabe, die Verfügbarkeit der ärztlichen Leistungen sowie die Ausstattung der Praxen mit entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren, soweit dies bei der Bewältigung des Katastrophenfalls erforderlich ist. Herr Dr. med. Dr. rer. nat. Stolle unterstützt zudem die Führungsgruppe Katastrophenschutz beim Landratsamt Günzburg beratend.

Zentrale Teststrecke und Fieberambulanz im Landkreis Günzburg

Auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetrieb (KAW) in 89340 Leipheim, Schleifstraße 5 betreibt das Landratsamt Günzburg seit Anfang April eine zentrale Teststrecke sowie eine Fieberambulanz.

In der zentralen Teststrecke werden von Personen, die unter Umständen mit dem Corona-Virus infiziert sind (Verdachtsfälle) Abstriche genommen. Anschließend werden diese zur labormedizinischen Auswertung weitergegeben. Diese Maßnahme ist allerdings beschränkt auf den vorgeladenen Personenkreis. Der jeweilige Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) melden diese Personen an das Gesundheitsamt beim Landratsamt Günzburg. Es werden dann Termine durch das Gesundheitsamt für die betroffenen Personen vergeben.
Bürger, die vorsorglich bzw. zur eigenen Information einen Abstrich machen lassen wollen, werden hier abgewiesen.

Gleichzeitig befindet sich u.a. in einem Sanitätscontainer der Bundeswehr eine „Fieberambulanz“ auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs. Personen mit Symptomen, die möglicherweise auf eine Corona-Infektion hindeuten könnten und nicht von ihrem Hausarzt behandelt werden können, haben die Möglichkeit, sich dort nach vorheriger Anmeldung durch den Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) von einem Arzt untersuchen zu lassen. Der jeweilige Termin wird den Patienten durch das Gesundheitsamt telefonisch bekannt gegeben.
Dies gilt auch für bereits positiv auf das Coronavirus getestete Personen.

In der „Fieberambulanz“ sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus dem Landkreis Günzburg tätig.

Die Einweisung auf dem Gelände wird derzeit durch die Bundeswehr übernommen.

Rechtliche Grundlagen

  • Fünfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (5. BayIfSMV) vom 29. Mai 2020, zuletzt geändert am 29. Mai 2020

    Verordnung
  • Allgemeinverfügung zur Bewältigung erheblicher Patientenzahlen in Krankenhäusern

    Bekanntmachung  des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 08.05.2020,
  • Allgemeinverfügung - Genehmigung zusätzlicher intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten mit maschineller Beatmungsmöglichkeit in zugelassenen Krankenhäusern

    Bekanntmachung  des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 09 April 2020
  • Meldepflicht anlässlich der Corona-Pandemie

    Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 07.05.2020
  • Notfallplan Corona-Pandemie: Aufrechterhaltung der Arztversorgung während des festgestellten Katastrophenfalls

    Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsm. des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege vom 26. März 2020

    > FAQ zum Notfallplan

Informationen für Ärzte

Bitte nutzen Sie im Rahmen der Abklärung und Diagnostik von Atemwegserkrankungen die Hinweise des RKI unter

Robert-Koch-Institut - COVID-19

Hier wird auch ein aktuelles Flussschema zur Verfügung gestellt :

Robert-Koch-Institut - Verdachtsabklärung und Maßnahmen

Verpflegung des Personals

Verpflegungskosten für das Personal in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen können durch den Freistaat Bayern erstattet werden.

Die wichtigsten Informationen sind im Folgenden zusammengestellt. Der Antrag ist an verpflegung-personal@remove-this.lff.bayern.de zu richten

Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Bayerischer Corona-Pflegebonus

Bei dem Bayerischen Corona-Pflegebonus handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Freistaates Bayern für professionell Pflegende in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, in stationären Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten. Auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter sind Begünstigte.

Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepag des Bayerischen Landesamtes für Pflege

Rechtliche Grundlagen

  • Richtlinie über die Gewährung eines Bonus für Pflege- und Rettungskräfte in Bayern (Corona-Pflegebonusrichtlinie – CoBoR)

    Bekanntmachung  des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 30. April 2020, zuletzt geändert am 15. Mai 2020