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Landkreis Günzburg

Das Bayerische Kabinett hat am 12.10.2021 neue Regelungen in Bezug auf die Kontaktdatenerfassung und Testpflicht erlassen.

Medizinische Maskenpflicht

  • eine FFP2-Maske ist nicht mehr erforderlich, medizinische Masken reichen ab sofort aus
  • !medizinische! Maskenpflicht (sog. OP-Masken) in Gebäuden, geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem
  • Ausnahmen von der Maskenpflicht sind: innerhalb privater Räumlichkeiten, am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig der Mindestabstand zu anderen Personen eines anderen Hausstands eingehalten werden kann,
  • In Betrieben, bei Veranstaltungen, etc., in denen/bei denen der Zugang von einem Testnachweis (3-G) abhängig ist und vom Betreiber/Veranstalter freiwillig 3-G plus (genesen, geimpft, getestet mit PCR) oder 2 G (genesen, geimpft) angewandt wird, entfällt ebenfalls die Maskenpflicht. 
  • Die medizinische Maskenpflicht gilt auch für Mitarbeiter und Kunden des Einzelhandels, und für Mitarbeiter sowie Kunden für körpernaher und körperfremder Dienstleistungen
  • unter freiem Himmel ist eine Maske grundsätzlich nicht mehr erforderlich. Nur in speziellen Ausnahmefällen sowie in Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ist eine medizinische Maske erforderlich.
  • die medizinische Maskenpflicht gilt für Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und –fernverkehr auch wenn diese einen festen Sitz- oder Stehplatz haben

 

Maskenpflicht an Schulen

ab 04.10.2021 gilt für die Maskenpflicht an Schulen Folgendes:

Im Unterricht, sonstigen Schulveranstaltungen, bei der Mittagsbetreuung sowie den Lehr- und Studienbetrieb am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern gilt die Maskenpflicht innerhalb geschlossener Räumlichkeiten und Gebäude nicht.

Das heißt, Schüler/innen und Lehrer/innen können in den o.g. Situationen die Maske abnehmen, auch wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern am Platz nicht eingehalten werden kann.

! ACHTUNG ! Außerhalb der o.g. Situationen (während des Unterrichts, sonstigen Schulveranstaltungen, Mittagsbetreuung usw.) ist die Maskenpflicht nach den Maßgaben des § 2 der 14. BayIfSMV einzuhalten. Grundsätzlich gilt daher weiterhin in Schulgebäuden Maskenpflicht, außer es liegt eine der o.g. Ausnahmen vor (imUnterricht, bei sonstigen Schulveranstaltungen, bei der Mittagsbetreuung etc.).

 

Personen bzw. Situationen, die bzw. bei denen man grundsätzlich immer von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

  1. Kinder bis zum 6. Geburtstag
  2. Personen, die durch ein ärztliches Zeugnis im Original nachwiesen können, dass das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich bzw. zumutbar ist. Das Zeugnis muss dabei mindestens den vollständigen Namen, das Geburtsdatum sowie konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten.
  3. Zu Identifikationszwecken.
  4. Zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung.

    3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet)
    freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test)
    freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft)

     

    Wann?

    • ! Die 3-G-Regelung muss angewandt werden, wenn ein Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über einer Inzidenz von 35 liegt
    • ! Diese Feststellung muss durch den Landkreis öffentlich bekannt gemacht werden.
    • ! Die entsprechende Feststellung wurde am 21.08.2021 durch das Landratsamt Günzburg bekannt gemacht. Seit dem 23.08.2021 ist daher die 3-G-Regel im Landkreis Günzburg  anzuwenden!
    • !! Bei Messen, Volksfesten, Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben, vergleichbaren Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen über 1.000 Personen ist inzidenzunabhängig immer die 3-G-Regel einzuhalten!!
    • !! ACHTUNG!! Beim Zutritt zu Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben, vergleichbaren Freizeiteinrichtungen, Gastronomien mit Tanz und Musikbeschallung (die nicht nur Hintergrundmusik ist) ist für nicht geimpfte oder genesene Personen ein PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik vorzuweisen, der max. 48 Stunden abgenommen worden sein darf. Ein Antigen-Schnelltest ist hier nicht ausreichend!

     

    Wo?

    • !ACHTUNG! Die 3-G-Regel ist grundsätzlich nur in GESCHLOSSENEN Räumen anzuwenden, nicht unter freiem Himmel/im Außenbereich!

    Der Zugang zu folgenden Bereichen (in GESCHLOSSENEN Räumen) ist derzeit von der 3-G-Regel abhängig:

    • bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten (z.B. in der Gastronomie, angemietete Räume)
    • Sportstätten und praktische Sportausübung, Fitnessstudios,
    • im Kulturbereich bei Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
    • Gastronomie (Achtung: nur im Innenbereich!)
    • Beherbergungswesen (Test bei Ankunft sowie alle 72 Stunden)
    • Hochschulen,
    • Tagungen und Kongresse
    • Bibliotheken und Archive
    • bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung
    • Musikschulen
    • Fahrschulen
    • Erwachsenenbildung
    • zoologische und botanische Gärten
    • Freizeiteinrichtungen wie Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Führungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
    • touristischer Bahn- und Reisebusverkehr
    • infektiologisch vergleichbare Bereiche (z.B. Laien- und Amateurensembles)
    • Körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistung sind

     

    AUSGENOMMENE Bereiche von der 3-G-Regel (Hier ist keine 3-G-Regelung einzuhalten):

    • private oder öffentliche Veranstaltungen bis 1.000 Personen in privaten Räumlichkeiten
    • im Handel
    • im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr, zur Schülerbeförderung,
    • bei körperfremden Dienstleistungen im Innen- und Außenbereich
    • medizinische, therapeutische und pflegerisch notwendige, körpernahe Dienstleistungen
    • Prüfungen
    • in Wahllokalen und Eintragungsräumen
    • Gottesdienste
    • bei (politischen) Versammlungen nach Art. 8 GG, Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

     

    Wer?

    Grundsätzlich muss jeder, der Zutritt zu den o.g. Bereichen haben möchte, einen Nachweis nach der 3-G-Regel vorweisen können.

    Hierrunter fallen seit dem 19.10.2021 auch die Beschäftigten, Betreiber, Veranstalter und die ehrenamtlich Tätigen, die direkten Kundenkontakt haben. Das heißt, ungeimpfte und nicht genesene Personen dieses Personenkreises müssen sich zweimal die Woche an zwei verschiedenen Tagen testen und über einen entsprechenden Testnachweis verfügen. Die eigenen Testnachweise (vom Betreiber, Veranstalter, Beschäftigte, ehrenamtlich Tätige) sind dabei für zwei Wochen aufzubewahren. Als Testnachweis können dabei PCR-Tests, POC-PCR-Tests, POC-Antigentests oder Antigentests zur Eigenanwendung im Rahmen der SchAusnahmV (genaueres siehe unter „Wann gelte ich als getestete Person und für welchen Zeitraum gelten diese?“) herangezogen werden.

     
    Ausgenommen hiervon sind:
     
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
    • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Hierfür reicht bei Schülerinnen und Schülern mit Schulort in Deutschland aus, dass sie durch Vorlage eines aktuellen Schülerausweises, einer aktuellen Schulbesuchsbestätigung oder auf andere Weise, etwa Vorlage eines Schülertickets nebst einem amtlichen Ausweispapier, glaubhaft machen, dass sie im jeweiligen Schuljahr die Schule besuchen. Zur Vereinfachung des Vollzugs ist es nicht erforderlich, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils auch glaubhaft machen, dass sie im Rahmen des Schulbesuchs auch tatsächlich negativ getestet wurden.
    • Noch nicht eingeschulte Kinder

    Personen (auch entsprechendes Personal), die nicht über einen entsprechenden Nachweis verfügen, ist der Zutritt zur Einrichtung zu verwehren.

    Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt auch in den Ferien und damit ab Inkrafttreten der Änderungsverordnung am 23.08.2021 namentlich auch in den Ferien fü bayerische Schülerinnen und Schüler.

    !ACHTUNG! Beim Besuch von Patienten und Bewohnern in Pflege- und Behinderteneinrichtungen, sowie Altenheimen und Seniorenresidenzen ist während der Ferienzeit trotz dieser Ausnahme von Schülerinnen und Schüler sowie auch nichteingeschulten Kinder ein Testnachweis erforderlich. Die o.g. Ausnahme greift in diesem Fall nicht.

    !Die Ausnahme für Schülerinnen und Schüler gilt auch nicht für die 3-G-Plus-Regelung (z.B. beim Besuch einer Diskothek). Hier ist auch von Schülern ein PCR-Test erforderlich. 

     

     

    • Geimpfte Personen
      ! vollständig geimpfte Menschen ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung (also in der Regel der 2. Impfung)
      ! Voraussetzung: Symptomfreiheit, d.h. aktuell keine typischen Symptome oder sonstige Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus
      ! Impfstoff, der in der EU zugelassen ist
      ! Als Impfnachweis zählen der Impfpass (sog. Impfausweis) im Original oder als elektronisches Dokument, oder eine Impfbescheinigung, sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden
      ! Der Impfnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen
      ! Als vollständig geimpfte Personen zählen auch Personen, die nach Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion, die durch PCR-Testung nachgewiesen wurde, eine Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben (Nachweis durch Vorlage des positiven PCR-Tests in Verbindung mit dem Impfnachweis). !ACHTUNG! Hier gilt man bereits ab Verabreichung der Impfung als vollständig geimpft (keine „Wartezeit“ von 14 Tagen erforderlich)
    • ! Als vollständig geimpft gelten auch Personen die eine vorhergegangene Corona-Erkrankung mittels eines positiven ANTIKÖRPER-Test nachweisen können und eine Impfdosis erhalten haben. Der verabreichte Impfstoff muss dabei in der EU zugelassen sein und der Antikörpertest muss durch ein dafür zugelassenes Labor vorgenommen worden sein. !ACHTUNG! Auch hier gilt man bereits mit Verabreichung des Impfstoffs als vollständig geimpft und es ist keine Wartezeit von 14 Tagen erforderlich.
       
    • Genesene Personen
      ! Nachweislich in den letzten sechs Monaten an Corona erkrankte Menschen
      ! Voraussetzung: Symptomfreiheit, d.h. aktuell keine typischen Symptome oder sonstige Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus! Positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage höchstens sechs Monate zurückliegt
      ! Positive Antikörper-Tests können als „Genesenenstatus“ nicht berücksichtigt werden. Ein positiver Antikörper-Test und die Verabreichung einer Impfdosis reichen jedoch für den Status „vollständig geimpft“ aus (s.o.).
      ! Eine gesonderte Bescheinigung über die zurückliegende Infektion wird durch das Gesundheitsamt nicht ausgestellt
      ! Nachweis z.B. durch positiven Laborbefund oder Isolationsbescheinigung des Gesundheitsamtes (in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache). Aufgrund der hohen Nachfrage werden Zweitschriften von Befunden oder Isolationsbescheinigungen durch das Gesundheitsamt nur in begründeten Ausnahmefällen versendet. Hinsichtlich der Anforderung von Laborbefunden über das positive Testergebnis, wenden Sie sich bitte an die Stelle, bei welcher der Abstrich vorgenommen wurde (z.B. Hausarzt, Testzentrum).

     

     

    Als getestete Person gilt jeder, der einen schriftlichen oder elektronischen, negativen Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen kann. Folgende Testmöglichkeiten sind dabei gegeben:

    • PCR-Tests, PoC-PCR-Tests
       
      • ! Der Test ist max. 48 Stunden nach Abnahme gültig!
    • POC-Antigentests

      • ! Test ist max. 24 Stunden nach Abnahme gültig!

      • ! Der Test kann durch die beauftragten Teststellen im Landkreis abgenommen werden!

      • ACHTUNG! Beim Zutritt zu Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen ist ein POC-Antigentest nicht ausreichend! Hier ist zwingend ein PCR-Test vorzulegen.

    • Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (= Selbsttest), der vor Ort und unter Aufsicht desjenigen durchgeführt wird, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist:

      • Diese Regelung wäre dann anwendbar, wenn die Nutzung eines Angebots von einem negativen Corona-Test nach der BayIfSMV abhängig ist.

        Ein Beispiel dazu: Derzeit ist der Friseurbesuch von einem Testnachweis der 14. BayIfSMV abhängig. Der Betreiber des Friseursalons ist dabei eine Person, die den jeweiligen Schutzmaßnahmen unterworfen ist und daher kann der Betreiber oder eine von ihm beauftragte Person einen Selbsttest (keinen Test zur Fremdanwendung!) beaufsichtigen und im Anschluss das entsprechende Ergebnis bescheinigen. Eine spezielle Ausbildung oder Eignung ist dafür nicht erforderlich. Der Einzelhandel dagegen, dessen Angebot derzeit nicht von einem Coronatest abhängig ist, darf den Selbsttest nicht beaufsichtigen und kein ein Zertifikat über das Testergebnis ausstellen.

      • Voraussetzung für die o.g. Konstellation ist, dass der Test vor Ort durchgeführt wird und die Person auch erst Zutritt zum Laden, Betrieb, Studio etc. erhält, wenn das Ergebnis vorliegt. Es wäre hier also nicht zulässig, dass die Person vor Vorliegen des Testergebnisses Zutritt (z.B. in einen Vorraum des Studios, etc.) erhält. Der Test muss also vor der Einrichtung gemacht werden und die Person erhält erst mit negativen Ergebnis Zutritt zu der Lokalität. In den jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepten der Betreiber sind dabei Maßnahmen zu treffen, damit Menschenansammlungen vermieden werden und die allgemeinen Hygienemaßnahmen eingehalten werden

      • Der vor Ort durchgeführte Selbsttest gilt nur bei dem Betrieb, Einrichtung Studio etc, bei dem der Test tatsächlich vorgenommen wurde. Ein generell gültiges Testzertifikat für 24 Stunden darf nicht ausgestellt werden. Andere testgebundene Leistungen bzw. Angebote können somit mit diesem Selbsttest-Nachweis nicht genutzt werden.

      • Zudem gilt: Anbieter, deren Leistung von der 3-G-Regelung betroffen sind, sind grundsätzlich nicht verpflichtet, auch die Möglichkeit eines Selbsttests unter Aufsicht vor Ort anzubieten. Sofern dieses Angebot allerdings besteht, ist darüber auch ein entsprechender Testnachweis auszustellen. Zum einen erlaubt nur ein schriftlich ausgestellter Nachweis den Besuch der Einrichtung, zum anderen wird nur so die Kontrollmöglichkeit gewährleistet. Dieser Testnachweis gilt dann aber nur für die Inanspruchnahme dieser Leistung und hat anders als bisher keine generelle Gültigkeit von 24 h.
         

    Weitere Informationen bzgl. der Testmöglichkeiten im Landkreis und Fragen zur Ausstellung von Testnachweisen finden Sie

    hier.

     

    Freiwillige 3-G-plus-Regelung

    • 3-G-plus bedeutet, dass man entweder genesen, geimpft oder mittels PCR-Test, POC-PCR-Test oder einem Test mittels weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationen getestet wurde (der Test darf dabei max. 48 Stunden alt sein).
    • Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und Schüler/innen, die sich regelmäßig im Rahmen des Schulbesuchs testen, erhalten ebenfalls Zugang zu den Veranstaltungen/Betrieben, ohne über einen entsprechenden Test-, Impf- oder Genesennachweis verfügen zu müssen (ACHTUNG! Unterschied zu verpflichtenden 3-G-plus wie z.B. bei Diskotheken etc.)
    • Seit dem 19.10.2021 fallen auch Beschäftigte, Veranstalter, Betreiber und ehrenamtlich Tätige unter diese Regelung, die direkten Kundenkontakt haben. Das heißt, ungeimpfte und nicht genesene Personen dieses Personenkreises müssen sich zweimal die Woche an zwei verschiedenen Tagen mittels PCR-Test testen und über einen entsprechenden Testnachweis verfügen. Die eigenen Testnachweise (vom Betreiber, Veranstalter, Beschäftigte, ehrenamtlich Tätige) sind dabei für zwei Wochen aufzubewahren.
    • Personen (auch entsprechendes Personal), die nicht über einen entsprechenden Nachweis verfügen, ist der Zutritt zur Einrichtung zu verwehren.

    Freiwillige 2-G-Regelung

    • 2-G bedeutet, dass nur geimpfte und genesene Personen mit einem entsprechenden Nachweis von dieser Regelung umfasst sind.
    • Kinder, die das 12. Lebensjahr nicht vollendet haben, sind von dieser Regelung ausgenommen, da hier noch keine Impfmöglichkeit besteht. Sie erhalten trotzdem Zugang zu den Veranstaltungen/Betrieben. Sie müssen dafür über keine Test-, Impf- oder Genesenennachweis verfügen.
    • Es können AUSNAHMSWEISE auch Personen zu den Veranstaltungen/Betrieben zugelassen werden, die aus medizinischen Gründen nachweislich nicht geimpft werden können. Diese Personen müssen über einen Nachweis über eine Testung mittels PCR-Test, POC-PCR-Test oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationen verfügen). Die Anbieter sind jedoch nicht dazu verpflichtet, den entsprechenden Personen diese Möglichkeit zu gewähren.
    • Seit dem 19.10.2021 fallen auch Beschäftigte, Veranstalter, Betreiber und ehrenamtlich Tätige unter diese Regelung, die direkten Kundenkontakt haben. Das heißt, alle Personen des o.g. Personenkreises müssen über einen Impfnachweis oder Genesenennachweis verfügen.
    • Personen (auch entsprechendes Personal), die nicht über einen entsprechenden Nachweis verfügen, ist der Zutritt zur Einrichtung zu verwehren.

     

    Der Betreiber muss sich dabei für eine Variante der o.g. Regelungen entscheiden.
    Eine „Durchmischung“ der Regelungen ist nicht möglich!

     

     

     

    • Grundsätzlich können Anbieter, Veranstalter oder Betreiber von Einrichtungen oder Veranstaltungen (vgl. „Wann, wo und wer muss die 3-G-Regel anwenden?“), bei denen nach der BayIfSMV ein Nachweis (Genesen, Getestet, Geimpft) vorgesehen ist, freiwillig die Regelungen von 3-G-plus oder 2-G für Gäste/Besucher/Nutzer anwenden.
    • In diesen Betrieben/bei diesen Veranstaltungen entfällt dann die Maskenpflicht nach § 2 Abs. Satz 1 und Abs. 2 der 14. BayIfSMV, sowie die Personenbeschränkungen nach § 4 Abs. 1 der 14. BayIfSMV und § 12 der 14. BayIfSMV und das Verkaufsverbot von Alkohol bei Sport- und Kulturveranstaltungen über 1.000 Personen.
       

    Voraussetzungen für die Anwendung von 3-G/2G

    1. Gegenüber den Gästen, Besuchern oder Nutzern ist deutlich erkennbar auf die Zugangsbeschränkungen hinzuweisen.
    2. Es sind wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson zu veranlassen, damit der Zugang nur Personen gewährt wird, die auch die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.
    3. Sollte ein Betrieb beabsichtigen, die 3-G-plus bzw. die 2-G-Regelung anzuwenden, ist dies vorab bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde anzuzeigen. Die Meldungen für den Landkreis Günzburg sind dabei per Mail an Corona@remove-this.landkreis-guenzburg.de vorzunehmen.

    FREIZEIT

     

     

    Die Allgemeinen Kontaktbeschränkungen wurden mit Erlass der 14. BayIfSMV zum 02.09.2021 aufgehoben. Sollte jedoch die Krankenhausampel auf „gelb“ springen, können unter anderem wieder Kontaktbeschränkungen erlassen werden. Dies ist jedoch von der Staatsregierung und vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in einem gesonderten Rechtsakt zu erlassen.

     

     

    Private sowie öffentliche Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

    • In geschlossenen, nicht-privaten Räumen herrscht medizinische Maskenpflicht (genaueres siehe oben unter Maskenpflicht). 
    • Bei Veranstaltungen in geschlossenen und nichtprivaten Räumlichkeiten ist die 3-G-Regel einzuhalten. Hier besteht auch die Möglichkeit der Anwendung der freiwilligen 2-G-Regelund oder 3-G-Plus-Regelung mit entsprechenden Erleichterungen (keine Maskenpflicht, Personenobergrenze etc.). Genaueres hierzu siehe unter 3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) /freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test) / freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft)
    • Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt. Volksfeste und öffentliche Festivitäten sind unter der Einhaltung der entsprechenden Regelungen wieder erlaubt.
    • Der Zugang zu Volksfesten ist nur unter Einhaltung der verpflichtenden 3-G-Regel zulässig. Die 3-G-Regel ist hier unabhängig von der Inzidenz anzuwenden.
    • Bei Veranstaltungen über 100 Personen und für Volksfeste ist ein Hygienekonzept nach dem Rahmenhygienekonzept des Staatsministeriums auszuarbeiten.

     

    Bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen ist grundsätzlich noch Folgendes (zur 3-G-Regel, medizinische Maskenpflicht und Verbot auf öffentlichen Plätzen zu feiern) zu beachten:

    • es herrscht auch medizinische Maskenpflicht in den Eingangs- und Begegnungsbereichen der Veranstaltung.
    • es dürfen höchstens gleichzeitig 25.000 Personen zugelassen werden
    • in Gebäuden, geschlossenen Räumen, Stadien oder anderweitig kapaziätsbeschränkten Stätten dürfen bei einer Besucherkapazität bis 5.000 Personen zu 100 % ausgelastet werden und für den 5.000 Personen übersteigenden Teil höchstens 50 % der Kapazität ausgenutzt werden
    • der Veranstalter muss sein Infektionsschutzkonzept vorab und unverlangt bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen (ACHTUNG: nur bei Veranstaltungen über 1.000 Personen!) 
    • Bei Veranstaltungen jeder Art in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkte Stätten sind die Kontaktdaten nach § 5 der 14. BayIfSMV zu erheben.
    • Hier besteht auch die Möglichkeit der Anwendung der freiwilligen 2-G-Regelung oder 3-G-Plus-Regelung mit entsprechenden Erleichterungen (keine Maskenpflicht, Personenobergrenze etc.). Genaueres hierzu siehe unter 3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) /freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test) / freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft).
       
    • Der Veranstalter muss grundsätzlich die Einhaltung der Maskenpflicht in geschlossenen, nicht privaten Räumen gewährleisten. Der Veranstalter hat dabei zwei Möglichkeiten
    1. Er hält den Mindestabstand zwischen den Gästen ein und es herrscht keine Maskenpflicht oder 
    2. Er hält den Mindestabstand nicht ein und es herrscht medizinische Maskenpflicht.

     

    Weihnachts- und Christkindlmärkte 2021

    Im Kabinettsbeschluss vom 30.09.2021 wurde seitens der Staatsregierung signalisiert, dass Weihnachts- und Christkindlmärkte in Bayern unter freiem Himmel wieder möglich sein sollen. Diese Möglichkeit wurde dabei natürlich vorbehaltlich einer negativen Entwicklung der Infektionslage in Bayern getroffen.

    Die entsprechenden Rahmenbedingungen wurden mithilfe eines Rahmenhygienekonzepts am 18.10.2021 festgelegt. Das Konzept finden Sie [HIER].

     

    • Bordellbetriebe, Clubs, Diskotheken und vergleichbare Freizeiteinrichtungen können seit dem 01.10.2021 wieder öffnen.
       
    • Die Maskenpflicht nach § 2 Abs. 1 Satz 1 der 14. BayIfSMV findet für Besucher und Beschäftigte mit Kundenkontakt im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen keine Anwendung. Für Beschäftigte ohne Kundenkontakt gilt weiterhin die Maskenpflicht gem. § 2 der 14. BayIfSMV (s.o.).
       
    • Das Tanzverbot in geschlossenen Räumlichkeiten, das Verbot der vordergründigen Musikbeschallung und das Abgabeverbot von Speisen und Getränken an der Theke oder am Tresen findet hier keine Anwendung.
       
    • Der Zutritt zu den o.g. Räumlichkeiten kann den Besuchern nur mit einem PCR-Test, PoC-PCR-Test oder einem Test mittels weiterer Methode der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, gewährt werden. !ACHTUNG! Diese Regelung gilt inzidenzunabhängig! Das heißt, auch bei einer Inzidenz unter 35 ist die Regelung in diesen Bereichen immer anzuwenden! (verpflichtende 3-G-Regelung).

      Die Ausnahme von der Testpflicht nach § 3 Abs. 5 Nr. 2 der 14. BayIfSMV für Schülerinnen und Schüler ist hier nicht anwendbar. Auch Schüler müssen für den Besuch der o.g. Einrichtungen ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen können. (ACHTUNG! Unterschied zur freiwilligen Anwendung der 3-G-plus-Regelung).
       
    • Beschäftigte und Betreiber mit Kundenkontakt, die weder genesen noch geimpft sind, müssen sich an mindestens zwei verschiedenen Tagen in der Woche mittels eines PCR-Tests, PoC-Tests oder Tests mittels weiterer Methode der Nukleinsäureamplifikationstechnik testen lassen. 
       
    • Der Betreiber hat die Kontaktdaten nach Maßgabe von § 5 der 14. BayIfSMV zu erfassen. 
       
    • Der Betreiber hat ein Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten, dass auf Grundlage der Rahmenhygienekonzepte erstellt wurde.

     

     

    Bei Tagungen, Kongressen, Messen, kulturellen Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische Gärten gilt Folgendes:

    • Für den Zutritt in geschlossene Räume ist ein Nachweis erforderlich (3-G-Regel). Hier besteht auch die Möglichkeit der Anwendung der freiwilligen 2-G-Regelung oder 3-G-Plus-Regelung mit entsprechenden Erleichterungen (keine Maskenpflicht, Personenobergrenze etc.). Genaueres hierzu siehe unter 3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) /freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test) / freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft).
    • In geschlossenen Räumen, in Gebäuden und geschlossenen öffentlichen Fahrzeugbereichen, Kabinen und Ähnlichem ist eine medizinische Maske zu tragen. (AUSNAHME: am Sitz- oder Stehplatz, wenn hier der Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig eingehalten werden kann und dieser fest ist).
    • Es ist ein Hygienekonzept auf Grundlage der Rahmenhygienekonzepte zu erarbeiten und auf Verlangen der Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
    • Bei Messen Ist eine tägliche Besucherhöchstgrenze von 50.000 Besuchern vorgeschrieben!

     

     

     

     

    Zusätzlich zu den Vorgaben der größeren Veranstaltungen (medizinische Maskenpflicht, 3-G-Regel, Personenhöchstzahlen,) ist bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen folgendes zu beachten:

    • Eintrittskarten müssen personalisiert verkauft werden.
    • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
    • Offensichtlich alkoholisierte Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden.
    • Bei Veranstaltungen jeder Art in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkte Stätten sind die Kontaktdaten nach § 5 der 14. BayIfSMV zu erheben.
    • Hier besteht auch die Möglichkeit der Anwendung der freiwilligen 2-G-Regelund oder 3-G-Plus-Regelung mit entsprechenden Erleichterungen (keine Maskenpflicht, Personenobergrenze etc.). Genaueres hierzu siehe unter 3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) /freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test) / freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft)
       
    • Der Veranstalter muss grundsätzlich die Einhaltung der Maskenpflicht in geschlossenen, nicht privaten Räumen gewährleisten. Der Veranstalter hat dabei zwei Möglichkeiten:
    1. Der Mindestabstand zwischen den Gästen wird eingehalten und es herrscht keine Maskenpflicht oder
    2. Der Mindestabstand wird nicht eingehalten und es herrscht medizinische Maskenpflicht.

     

     

     

    • Bei Gottesdiensten muss die 3-G-Regel nicht angewendet werden.
      Man kann sich hier jedoch zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden:
    1. Die 3-G-Regel wird angewandt (nur Getestete, Geimpfte und Genesene nehmen an dem Gottesdienst teil): Hier ist kein Mindestabstand oder eine Personenobergrenze gegeben.
    2. Die 3-G-Regel wird nicht angewandt: Die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen bestimmt sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Plätzen gewahrt wird.
    • Es ist eine medizinische Maske zu tragen. Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird, kann die Maske am Platz abgenommen werden.
    • Eine Kontaktdatenerfassung wird ebenfalls nicht benötigt!
    • Es ist ein Hygienekonzept auszuarbeiten, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert.

     

    HANDEL UND DIENSTLEISTUNG

     

    • eine FFP2-Maske ist nicht mehr erforderlich, medizinische Masken reichen ab sofort aus
    • !medizinische! Maskenpflicht (sog. OP-Masken) in Gebäuden, geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem
    • die medizinische Maskenpflicht gilt auch für Mitarbeiter und Kunden des Einzelhandels, und für Mitarbeiter sowie Kunden für körpernaher und körperfremder Dienstleistungen
    • unter freiem Himmel ist eine Maske grundsätzlich nicht mehr erforderlich (z.B. am Parkplatz des Supermarktes)
    • die medizinische Maskenpflicht entfällt insoweit, wenn die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt. Sie entfällt außerdem für das Personal, wenn beim Kassen- und Thekenbereich transparente und sonst geeignete Schutzwände aufgestellt wurden und dadurch ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

     

     

     

    ! Grundsätzlich sind Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe von der 3-G-Regel ausgenommen!

    ! Bei Körpernahe Dienstleistungen, die keine notwendigen medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen darstellen, wird ein Nachweis benötigt (3-G-Regel)! Hier besteht auch die Möglichkeit der Anwendung der freiwilligen 2-G-Regelund oder 3-G-Plus-Regelung mit entsprechenden Erleichterungen (keine Maskenpflicht, Personenobergrenze etc.). Genaueres hierzu siehe unter 3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) /freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test) / freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft)

     

     

    ! Grundsätzlich müssen keine Kontaktdaten erfasst werden!

    ! Bei körpernahen Dienstleistungen sind die Kontaktdaten zu erheben!

     

     

    Im Bereich Handel, Märkte, Einkaufszentren, Dienstleistungen und Handwerk mit Kundenverkehr ist von dem jeweiligen Betreiber ein Hygienekonzept nach den Vorgaben der Rahmenhygienekonzepte zu erarbeiten.

     

    GASTRONOMIE

     

    • Die Sperrstunde für die Gastronomie wurde aufgehoben
    • Im Innenbereich ist von den Gästen und dem Personal eine medizinische Maske zu tragen. Die Maske kann von den Gästen am Platz abgenommen werden.
    • Im Innenbereich ist von den Gästen und dem Personal, dem Betreiber, Ehrenamtlichen die 3-G-Regelung einzuhalten (Getestet, Genesen, Geimpft). Hier besteht auch die Möglichkeit der Anwendung der freiwilligen 2-G-Regelung oder 3-G-Plus-Regelung mit entsprechenden Erleichterungen (keine Maskenpflicht, Personenobergrenze etc.). Genaueres hierzu siehe unter 3-G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) /freiwilliges 3-G-Plus (Genesen, Geimpft, Getestet mit PCR-Test) / freiwillige 2-G-Regel (Genesen und Geimpft).
    • Die Einhaltung der 3-G-Regel (oder 3-G-plus oder 2-G) ist vom Betreiber zu überprüfen. Die Testnachweise des Personals, des Betreibers und der Ehrenamtlichen (die sich zweimal die Woche testen müssen), sind für zwei Wochen aufzubewahren.
    • Eine Kontaktdatenerfassung muss grundsätzlich nicht mehr erfolgen. Sie muss nur noch durchgeführt werden, wenn in der Gastronomie laute Tanzmusik gespielt wird und Tanzen möglich ist (ausgenommen davon sind private Feiern in geschlossenen Gesellschaften). 
    • Vom Betreiber ist ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, dass auf Grundlage des Rahmenhygienekonzepts erstellt wurde.
    • In geschlossenen Räumen ist grundsätzlich Tanz nicht zulässig, soweit es sich nicht um eine zulässige Veranstaltung handelt.
    • In geschlossenen Räumen ist grundsätzlich Musikbeschallung und – begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig, soweit es sich nicht um eine zulässige Veranstaltung handelt. ´
    • Sollte Tanz sowie Musikbeschallung nicht nur als Hintergrundmusik in der Gastronomie angeboten werden, ist dies nur mit den Regelungen der Diskotheken (verpflichtendes 3-G-plus, regelmäßige Testung der Mitarbeiter/Betreiber mittels PCR, etc.) möglich.

    ! In nicht-öffentlich-zugänglichen Betriebskantinen ist die 3-G-Regel nicht anwendbar.

    ! Abgabe und Lieferung von Speisen und Getränken ist jederzeit zulässig. Hier ist nur die medizinische Maskenpflicht zu beachten. Die 3-G-Regel und die Kontaktdatenerfassung sind hier nicht anzuwenden!

    ! REINE Schankwirtschaften!

    Durch die Änderungen der 14. BayIfSMV zum 06.10.2021 werden die „Sonderregelungen“ für reine Schankwirtschaften aufgehoben. Reine Schankwirtschaften können daher unter Einhaltung der allgemeinen Regelungen der Gastronomie öffnen.

    BEHERBERGUNGEN, EINSCHIFFUNG

     

    Für Hotels, Beherbergungsbetriebe, Schullandheime, Jugendherbergen, Campingplätze und alle sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünfte gilt Folgendes:

    • Im Innenbereich ist von den Gästen und dem Personal eine medizinische Maske zu tragen.
    • Die Übernachtungsgäste müssen hier bei Ankunft und nach allen 72 Stunden einen Nachweis entsprechend der 3-G-Regel vorlegen können. Die Anwendung der freiwilligen 3-G-Plus-Regelung bzw. der 2-G-Regelung ist hier nicht möglich.
    • Die Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt sind hier ebenfalls von der 3-G-Regel umfasst und müssen sich, wenn diese nicht geimpft oder genesen sind, zweimal die Woche verpflichtend testen (genaueres siehe unter 3-G-Regel).
    • Die Einhaltung der 3-G-Regel ist vom Betreiber zu überprüfen.
    • Die Kontaktdaten der Gäste sind nur zu erfassen, wenn die Gäste in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht werden. Eine Gemeinschaftsunterkunft besteht dann, wenn Personen, die aus mehr als einem Hausstand stammen, in Schlafsälen, Matratzenlagern oder vergleichbaren sonstigen Mehrbettzimmern (z.B. in Jugendherbergen oder Berghütten) gemeinsam untergebracht werden.
    • Vom Betreiber ist ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, dass auf Grundlage des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts erstellt wurde.

     

     

     

     

    Bei einer Flusskreuzfahrt ist ebenfalls bei Einschiffung in Bayern ein Nachweis gem. der 3-G-Regel vorzulegen. Zusätzlich ist an jedem Tag eines Landgangs in Bayern einer der drei Nachweise vorzulegen.

     

     

    PFLEGE- UND BETREUUNGSEINRICHTUNGEN, KRANKENHÄUSER

     

    • Von den Besuchern und dem Personal ist eine medizinische Maske zu tragen (Ausnahmen siehe oben).
    • Besuchern darf der Zutritt nur gewährt werden, wenn sie einen Testnachweis (3-G-Regel) vorlegen.
      ACHTUNG! Nicht eingeschulte Kinder und Schülerinnen und Schüler während der Ferienzeit müssen ebenfalls einen aktuellen Testnachweis vorlegen. Die o.g. Ausnahme greift hier nicht!
    • Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, die weder geimpft noch genesen sind, müssen sich zweimal die Woche an zwei verschiedenen Tagen verpflichtend auf das COVID-19-Virus testen und die entsprechenden Testbescheinigungen für zwei Wochen aufbewahren. Die Testpflicht gilt dabei nur für Personen, die direkten Patientenkontakt haben.
    • Die Einrichtungen können im Rahmen ihres Hausrechts und des einrichtungsspezifischen Schutz-​ und Hygienekonzeptes auch strengere Vorgaben treffen.

     

    Es handelt sich hier um einen Überblick der wichtigsten Maßnahmen. Die Aufzählungen sind nicht abschließend. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren und für Integration.